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Kronau erhält moderne Heizzentrale

20.07.2021

Kronau erhält moderne Heizzentrale

(Autor: Heinz Forler, Abdruck mit freundlicher Genehmigung der BNN) Die Kronauer haben ihre Spitzenstellung untermauert. Der Ort wird die erste Kommune im Landkreis Karlsruhe sein, in der Gebäude an ein Netz für Fernwärme und -kühle angeschlossen werden. „Heute ist ein sehr großer Tag für die Gemeinde und den Landkreis, weil wir ein Vorzeigeprojekt beginnen“, sagte Kronaus Bürgermeister Frank Burkard (CDU) vor dem Spatenstich für die Heizzentrale am Parkplatz der Mehrzweckhalle. Dank der aufwendigen Klimaanlage werden pro Jahr knapp 639Tonnen Kohlendioxid eingespart. Der Ausstoß verringert sich um 89Prozent.

„Das ist ein Meilenstein“, sagte Birgit Schwegle von der Umwelt- und Energieagentur des Landkreises; in der Lußhardtgemeinde werde „Geschichte geschrieben“. In der ersten Phase, die 2023 abgeschlossen sein soll, profitieren von dem Novum unter anderem die Mehrzweckhalle, das Rathaus sowie die Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes und der Feuerwehr. An das Netz angebunden werden zudem die Erich-Kästner- und die Ludwig-Guttmann-Schule, die TSG-Halle, das Handball-Förderzentrum sowie Privathäuser. Die Anlage kostet 3,4 Millionen Euro, vom Bund gibt es Fördermittel in Höhe von 2,1 Millionen Euro.

„Kronau ist ein Modellprojekt“, betonte der Kirrlacher Unternehmer Michael Heiler, der die Grundidee für das Geo-Netz entwickelt hat.
Der Geschäftsführer der MHK-Wärme- und Kältetechnik habe „mit diesem Projekt und der Entwicklung dieser Kombi-Anlage für Wärme und Kälte ein absolutes Meisterstück geliefert“, würdigte Bürgermeister Burkard den Techniker.
Betrieben wird die Anlage mit Holzhackschnitzeln und Biogas. „Es war mit Sicherheit die richtige Entscheidung, langfristig erneuerbare Energie einzusetzen“, urteilte der Rathauschef.

Auch Landrat Christoph Schnaudigel äußerte sich in Kronau angetan über die Maßnahme. „Die Energiewende wird nur gelingen, wenn sie mit konkreten Projekten untermauert wird“, sagte der Christdemokrat: „Wir brauchen diese innovativen Ansätze.“
Das Geo-Netz, für das in den nächsten Wochen die Leitungen verlegt werden, versteht Burkard lediglich als einen weiteren Schritt in Kronau zur Energiewende. Derzeit prüfe die Verwaltung, ob auf dem Hallen- und dem Schuldach Photovoltaikanlagen möglich sind.
„Das ist der Beginn einer Entwicklung, die wir uns in Kronau wünschen“, so der Rathauschef. Das Ziel sei, „immer mehr Straßen“ an das Netz anzuschließen. Bereits nach der ersten Phase könnten die Bewohner profitieren, deren Häuser an die Ringleitung angrenzen.
„Außerdem werden noch 30 Wohnungen auf dem Areal hinter der Sparkasse entstehen, die ebenfalls an das Geo-Netz angeschlossen werden“, kündigte Burkard an.

„Das Geo-Netz ist ein Rohrleitungssystem“, heißt es in einer Mitteilung der Umwelt- und Energieagentur des Kreises. Die in der Erde verlegte Vorlaufleitung ist gedämmt und liefert Wasser zu den zentralen Wärmepumpen. Deren kaltes Rücklaufwasser wird über eine nicht gedämmte Leitung im Boden in die Energiezentrale bei der Mehrzweckhalle zurückgeführt. Die Erdwärme erhöht dann die Temperatur des Wassers.

 
 

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