Gut gefüllte Mehrzweckhalle beim Neujahrskonzert in Kronau

21.01.2020

Gut gefüllte Mehrzweckhalle beim Neujahrskonzert in Kronau

(von Frieder Scholtes) Das Neujahrskonzert des Musikvereins Harmonie Kronau ist Brauch und jährlich das erste Highlight im Kulturkalender der Hardt-Gemeinde. Die musikalische Qualität des Orchesters ist legendär und sorgte für einen enormen Besucherandrang, darunter der Erste Landesbeamte beim Landratsamt Karlsruhe Knut Bühler, Bürgermeister Frank Burkard und die Blasmusik-Verbands-Funktionäre Bernhard de Bortoli und Karl-Heinz Debatin.

Kristin Bellm, die Maestra des Großen “Harmonie“ Orchesters, wusste einmal mehr ein vom Vorsitzenden Dr. Andreas Maier kompetent moderiertes Melodienpaket zu schnüren.
Die Konzerteröffnung war jedoch dem Jugendorchester vorbehalten. Die junge Paula Dickemann hatte den Dirigentenstab und auch ihre Eleven fest im Griff.
Der Harmonie-Nachwuchs bewies seinen guten Ausbildungsstand mit den Stücken „Celebration and Song“, „How to train your Dragon“, „Apollo 11“ und der Zugabe „Deutschmeister Regiments Marsch“, wobei das Moderationstalent von Elias Scholte, Jasmin Winkler, Linus Pehlegrim und Jenny Keppler auffiel.

Das „Große Orchester“ übernahm mit dem Titel „Sympatria“, einen für den österreichischen Wettbewerb „Best of Blasmusik“ komponierten Konzertmarsch. „Schmelzende Riesen“ titelte Armin Kofler seine komponistischen Gedanken über den Rückzug der Gletscher. „The Witch and the Saint“ schilderte in einem zehnminütigen Konzertwerk den unterschiedlichen Lebenslauf der Zwillingsschwestern Sybilla der Hexe und Helena der Heiligen in der Zeit der Hexenverfolgung. Die Solisten waren Tobias Lott (Horn), Burkhard Kehrer (Tenorhorn), Sarah Jakob und Katharina Maier (Querflöte) sowie Nils Klimesch (Schlagzeug). „Alte Kameraden“ von Carl Teike folgte vor der Polka „Wir Musikanten“.

Dietrich Bonhoeffers Gedicht aus dem Kerker wurde von Siegfried Fietz vertont.
Im klassischen Kontrastprogramm mit „Jazz‘n it up“ von Harry Richards glänzte das Saxophon-Register solistisch.
Blasmusikalisch nicht ganz authentisch war der Rocksong „Nothing else matters“ der amerikanischen Band „Metallica“ mit dem überragenden Solisten Thomas Moch an der E-Gitarre, gefolgt von „Queen Greatest Hits“. Bei „Bohemian Rhapsody”, “Another One bites the Dust”, “Crazy Little Thing Called Love”, “We Will Rock You” und “We Are the Champions” bewiesen “Queen” ihr Genie und die Harmonie-Musiker beste Cover-Qualität.

Das Schlagzeugregister wurde beim finalen Musikstück „Let´s get loud“ von zwei Jungmusikern unterstützt: Stefan Gradl, Andre Frank, Nils Klimesch, Ben und Noah Taljanovic heizten dem Auditorium noch einmal richtig ein. Das Trompetensolo hatte Lisa Taljanovic übernommen.
Die Zugabeforderungen bei Standing Ovations erfüllten die Musikanten mit dem „Radetzkymarsch“ und dem gemeinsam gesungenen und gespielten Lied „Hoch Badnerland“.

 
 

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