26.03.2026
Trotz Nieselregens hatten einige Interessierte, darunter die Gemeinderäte Thorsten Moch (FW) und Niko Vurnik (CDU) sowie die ehrenamtliche Behindertenbeauftrage Susanne Frerker-Zimmermann, an der Einwohnerversammlung zum Thema „Grüne Lounge“ auf dem ehemaligen Außengelände des Kindergartens bei der Alten Schule teilgenommen.
Nachdem Bürgermeister Frank Burkard begrüßt und das Projektareal vorgestellt hatte, zog man sich ins Trockene in den Probenraum des Musikvereins Harmonie sowie des Gesangsvereins Frohsinn in die Alte Schule zurück.
Anhand einer Präsentation erläuterte das Ortsoberhaupt einige Eckpunkte zum möglichen Projekt „Grüne Lounge“. Als Areal zur Umsetzung steht das ehemalige Kindergarten-Außengelände bei der Alten Schule zur Verfügung. Dort könnte insbesondere ohne jegliche Straßenverkehrsbelastung eine multifunktional nutzbare öffentliche Grünfläche entstehen, die mehrere Generationen anspricht. Auch die Einbeziehung eines Teils des ehe-maligen Schulhofs wäre denkbar.
Impulsgebend für die Idee war zunächst ein Antrag der CDU-Fraktion zur Etablierung eines „Tiny Forest“ in Kronau. Fast noch wichtiger, befand das Ortsoberhaupt sind aber Bürgeransprachen an die Verwaltung, wonach „eine Begegnungsfläche im Grünen“ im Ort gewünscht wird.
Auch der Verlust des bislang unbebauten Freiareals nördlich des Friedhofs durch das dort entstehende Baugebiet könnte durch eine neue attraktive Grünfläche kompensiert werden.
In diesem Bereich wäre auch die Realisierung eines „Tiny Forest“ möglich, wie ihn die CDU beantragt hatte. Hierunter versteht man einen dicht bepflanzten heimischen Wald auf einer Fläche von ca. 100 bis 300 Quadratmetern.
Als gelungenes Beispiel aus der Nachbargemeinde Waghäusel-Kirrlach zeigte Bürgermeister Burkard Fotos des dortigen Projekts „Grüne Dorfmitte“. Auch auf das zunächst in 2026 zur Verfügung stehende Budget in Höhe von 10.000 Euro, gegebenenfalls aufgestockt durch Spenden, kam zur Sprache. Maßgeblich zur Realisierung des Projekts seien aber ehrenamtliches Engagement und die Ideen der Bürger für die Gestaltung des Areals.
Angehörige des Musikvereins äußerten hierauf die Vorstellung, auf einer teilweise befestigten Fläche auch Outdoor-Musikveranstaltungen zu ermöglichen.
Susanne Frerker-Zimmermann regte an, besondere Senioren-Bänke auf der Fläche nicht zu vergessen.
Gemeinderat Niko Vurnik war es wichtig, auswärtige Expertise bei der Realisierung des Tiny Forest hinzuzuholen. Dabei erläuterte er das Wesen eines Tiny Forest, mit einer engen Bepflanzung gewollt Lichtkonkurrenz zwischen den dort gepflanzten Bäumen zu erzielen und damit das rasche Aufwachsen des kleinen Wäldchens zu fördern.
Aus der Runde kam auch der Vorschlag, den Obst- und Gartenbauverein und die Bürgerinitiative „Gegenwind“ in das Projekt einzubinden.
Da noch keine konkrete Planung existiert, möchte man Ideen aus der Einwohnerschaft sammeln, die dann in einer noch zu bildenden Arbeitsgruppe bearbeitet werden.
Abschließend dankte er den Teilnehmern an der Versammlung für ihr Interesse und für ihr Kommen.
Mitwirkungsinteressierte werden gebeten sich unter Gemeinde@kronau.de zu melden. (Armin Einsele)
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