Muttergottesfigur in die Ortsmitte zurückgekehrt

29.01.2024

Muttergottesfigur in die Ortsmitte zurückgekehrt

Kronau (ae) Am 27. Januar 2024 war es endlich soweit, die ehemals an der Fassade des Gasthauses „Zum Lamm“ angebrachte Muttergottesfigur kehrte in die Ortsmitte zurück.

Schon vor dem Abriss des Gasthauses hatten die seinerzeit zeitpolitisch Verantwortlichen dafür gesorgt, dass die Marienstatue und die historische Sandsteinumrahmung gesichert wurden für eine spätere Wiederplatzierung im Rahmen der neugestalteten Ortsmitte im Bereich des ehemaligen Lamm-Dörflinger-Areals, des jetzigen Rathausplatzes.

Dem Heimatverein Kronau, insbesondere dessen Vorsitzenden Josef Wittek, war es ein Herzensanliegen, die Figur wieder fachgerecht zu restaurieren, bevor sie wieder der Öffentlichkeit präsentiert wird. Die hierfür anfallenden Kosten übernahm der Heimatverein. Ausgeführt wurden die Arbeiten vom renommierten Restaurator Markus Knopf in Dielheim-Balzfeld. Für die Sanierung des umfassenden Sandsteinrahmens zeichnete der örtliche Steinmetzbetrieb Klaus Hillenbrand verantwortlich.

Pfarrer Frank Prestel oblag es, in feierlichem Rahmen und im Beisein von rund 50 Gästen und Gläubigen die Einsegnung der Marienfigur am neuen Standort vorzunehmen. Zuvor hat er seiner Freude Ausdruck verliehen, dass das Kleinod in restauriertem Zustand jetzt wieder für die Öffentlichkeit sichtbar wird. Er verband dies mit dem Wunsch, dass auch der Glaube und das Leben und Einstehen für christliche Werte wieder sichtbarer werde und nicht, wie er wortwörtlich bedauernd ausführte „weiter zur Privatangelegenheit verkomme“.

In seiner Ansprache zeigte sich Heimatvereinschef Josef Wittek glücklich und dankbar, dass die Madonnenfigur endlich wieder zum Ortsbild gehört. Er wünschte sich, dass viele Mitbürgerinnen und Mitbürger angesichts der Statue kurz innehalten und ein Gebet sprechen oder Maria um Hilfe bitten, so wie es lange Zeit guter gläubiger Brauch war.

Restaurator Markus Knopf erläuterte Details der, alles andere als einfachen Arbeit an der Figur. Über die Jahrzehnte hatte sie witterungsbedingt arg gelitten, nicht fachgerechte Arbeiten in Vorjahren an der auch nicht mehr ganz vollständigen Figur waren eine große Herausforderung bei den Restaurierungsarbeiten.

Auch Bürgermeister Frank Burkard zeigte sich hocherfreut, dass die Marienfigur wieder in der Öffentlichkeit präsent ist. Den neuen Standort an der Außenwand des Laurentiushäuschen in unmittelbarer Nähe zum Rathaus bezeichnete er als „sehr passend“. Burkard hegte die Hoffnung, dass die Mutter Gottes nicht nur für die Einheimischen, sondern auch für die die radelnden Besucherinnen und Besucher des Fahrrad-Drehkreuzes Bedeutung erlangt. Abschließend dankte das Ortsoberhaupt allen Beteiligten, insbesondere dem Heimatverein, den ausführenden Firmen und dem Bauhof für das große Engagement bei diesem Projekt.

 
 

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