Sicherheit für Schulkinder optimiert

24.04.2018

(Text: Armin Einsele/Bild: Andreas Henninger): War es lange Zeit Standard, dass Schulkinder zu Fuß oder mit dem Rad den Weg zwischen Elternhaus und Schule zurücklegten, werden heutzutage immer mehr Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht und auch wieder abgeholt. Hauptausschlaggebend dafür dürfte das generell gestiegene Verkehrsaufkommen sein, das es den jüngsten Verkehrsteilnehmern zunehmend erschwert allein und sicher den Schulweg zu bewältigen. Die Eltern gleichen dies mit Taxidiensten aus. Aber auch dies führt zu neuen Risiken. Besonders deutlich wird dies im unmittelbaren Bereich vor der Erich Kästner Schule.

Zu Spitzenzeiten herrscht dort ein reges Verkehrsaufkommen mit teilweise haarsträubenden Fahr- und Parkmanövern. Im vergangenen Jahr wurde die Situation entschärft, in dem man einen Teil der Hebelstraße der Verkehrsnutzung entzog. Es entstand ein Sicherheitsbereich für die Kinder, auch die Querung der verengten Hebelstraße wurde sicherer, die Maßnahme bewährte sich. Ganztagsgrundschulbedingte neue Schulzeiten bewirkten allerdings zwischenzeitlich, dass zu bestimmten Stoßzeiten noch viel mehr Schülerinnen und Schüler als bislang in engen Zeitfenstern zur Schule kommen oder nach Unterrichtsende abgeholt werden. Die sich hierdurch ergebenen neuen Verkehrssicherheitsrisiken hat die Verwaltung aufgegriffen und mit der Schulleitung und der zuständigen Straßenverkehrsbehörde im Landratsamt nach einer Optimierung gesucht. Vor wenigen Tagen wurden daher an der Ostseite des Festplatzes unmittelbar am Fahrbahnrand Poller installiert, um ein Ausfahren vom Festplatz direkt auf die Hebelstraße zu unterbinden. Gerade diese Fahrmanöver brachten das größte Gefährdungspotenzial mit sich, ebenso wie die unmittelbar an der Hebelstraße vor der Schule anhaltenden Fahrzeuge. Durch die jetzt noch stärker verengte Fahrbahn wird eine deutliche Besserung der Situation erwartet.

Alternativ geprüft wurde ebenfalls die Anbringung eines Fußgängerüberweges (Zebrastreifen), welcher allerdings von der Straßenverkehrsbehörde wegen der insgesamt geringen Verkehrsstärke und der dortigen Tempo-30-Zone abgelehnt wird. Die Installation einer Querungshilfe (Insel) scheitert auch an der Verkehrsstärke, ebenso wie an der derzeitigen baulichen Situation. Die Verengung der Hebelstraße lässt keine Querungshilfe zu. Die Verhängung einer absoluten Halteverbotszone ist nach der Straßenverkehrsordnung nicht zulässig. Da der Straßenraum nicht den typischen Charakter einer Aufenthaltsfläche durch niveaugleiche Straßengestaltung aufweist, ist auch die Ausweisung eines verkehrsberuhigten Bereiches ohne größere kostenintensivere Baumaßnahmen (noch) nicht möglich.

Über die derzeitige Pollerlösung hinaus käme allenfalls eine zeitlich begrenzte Vollsperrung des Areals per Schranke in Frage, zunächst möchte man jedoch die Erfahrungen mit der neuen Situation abwarten.
Bürgermeister Frank Burkard ist es wichtig, die Örtlichkeit nachhaltig sicher zu gestalten, hierzu gehört die Überführung der derzeitigen Provisorien in ein insgesamt neues Flächenlayout. Die hierzu nötigen Planungen und Bauarbeiten erfordern Finanzmittel in beträchtlicher Höhe, weshalb das Areal in den Geltungsbereich des nächsten Sanierungsverfahrens aufgenommen wurde, um an Zuschüsse zu kommen.

 
 

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