Personalangelegenheiten in eigener Sache und Baugebiet West im Gemeinderat
22.02.2012 - (von Armin Einsele) Nicht einmal einen Monat nach dem Beschluss zum Neubau eines Kindergartens im Forstgarten war das Gremium erneut und gleich zweimal mit „Personalsachen“ im Zusammenhang mit diesem Projekt gefordert. In die Jury für den Architektenwettbewerb zum Kindergartenneubau nominierte die CDU Fraktionschef Markus Rimpf mit Elisabeth Mächtel-Lott als Vertretung. Rolf Acker mit Fraktionskollegin Heike Rösch als Back-up wurde von der SPD-Fraktion benannt. Für die Verwaltung sind Bürgermeister Jürgen Heß und die Amtsleiter gesetzt. Außerdem finden sich hochkarätige Bewerter aus der Architekturwelt und mit den beiden Kindergartenleiterinnen und einer noch zu benennenden Person Vertreter der katholischen Kirchengemeinde als Kindergartenträger in der Jury. Bis Mitte des Jahres soll der Wettbewerb den besten Planungsentwurf hervorbringen. Der Öffentlichkeit werden alle Arbeiten im Anschluss in einer Ausstellung präsentiert. Gleichfalls wichtige Zusatzjobs, nämlich die Mitwirkung im neuen Beirat Kinderbetreuung, kommen auf die Räte Thomas Weber und Heike Rösch (beide SPD) sowie Markus Rimpf und Karl Vetter (beide CDU) zu. Als Vertreter stehen Benno Homann und Christiane Hefner für die SPD bzw. Sandra von Bergmann-Korn und Wolfgang Ramp für die CDU parat.
Mit der Entscheidung über die eingegangenen Stellungnahmen zum Bebauungsplanentwurf war auch das Baugebiet West I wieder auf der Tagesordnung präsent. Gegenüber dem Ergebnis der vorzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden vom November 2011 taten sich erwartungsgemäß keine Überraschungen mehr auf. Bedauert wir aber nach wie vor, dass die gewünschte Direktanbindung des Areals an die L 555 mittels eines Kreisverkehrs vom Tisch ist. Rechtsabbiegespuren in und vom Baugebiet heraus westlich des Einkaufszentrums stellen jedoch eine verkehrstaugliche Alternative dar.
Zurücklehnen, Lauschen und die reichlich bebilderte Präsentation genießen war angesagt beim alljährlichen Bericht zum Jugendzentrum „All4One“ und der Schulsozialarbeit durch Mona Knebel. Zum Wohlgefallen des Gremiums besuchten rekordverdächtige 178 Jugendliche und knapp 50 Kinder regelmäßig in 2011 die Einrichtung. Auch die Kooperation mit der Nachbargemeinde Bad Schönborn, um eine für Familien verlässliche und künftig verlängerte Ferienbetreuung in beiden Kommunen zu gewährleisten, wurde begrüßt. Schließlich vermittelte Mona Knebel Einblicke in ihre, allseits wertvoll geschätzte Tätigkeit als Schulsozialarbeiterin an der Erich Kästner Schule.
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